Pentona

Die Pentona

Zeiss Ikon, Kamera-Werke Niedersedlitz und Kamera- und Kinowerke – gleich drei verschiedene Betriebe produzierten diese Kamera. Dieses Kuriosum kennzeichnet die Pentona als ein Kind aus der schwierigen Umbruchphase der DDR-Photoindustrie.

Pentacon Pentona II

Neue Prämissen in der Amateurphotographie

In den zehn Jahren nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges hatte sich der Photomarkt auf dem Sektor der Amateurphotographie drastisch gewandelt. Zum Teil begann sich dieser Trend bereits vor 1939 abzuzeichnen: Das Kleinbild verdrängte die verschiedenen Rollfilmformate sukzessive und mit zunehmender Geschwindigkeit. Anfänglich geschah dies, weil sich die Kleinbildphotographie aufgrund der besseren Schärfentiefenverhältnisse einfacher gestaltete und die Billigkeit des Verfahrens auch mehrere Aufnahmen vom selben Motiv gestattete, um beispielsweise den richtigen Moment "einzufangen". Schon vor Kriegsausbruch, aber noch deutlich vehementer im Verlaufe der 1950er Jahre, wurde eine breite Masse von Hobbyphotographen durch die große Anziehungskraft der Farbphotographie von den Rollfilmformaten zum Kleinbild gelockt, denn Farbfilme waren dem Amateur lange Zeit ausschließlich im 35-mm-Format zugänglich. Das lag vor allem daran, daß zunächst farbige Papierabzüge aufgrund des hohen Aufwandes des Verfahrens die absolute Ausnahme darstellten und daher das Kleinbild-Diapositiv die Farbphotographie dominierte. Diese Dias brauchten im einfachsten Falle nur in einen kleinen Betrachter eingelegt zu werden, oder aber sie wurden mit einem Projektor an die Wand geworfen. Nach mehr als 100 Jahren Photographie erfüllte sich in den 1950er Jahren endlich der große Traum, daß farbige und naturgetreue Bilder für Jedermann in greifbare Nähe rückten.


Dazu bedurfte es aber auch einer Kleinbildkamera, die ähnlich "problemlos" für Jedermann greifbar wäre. Das heißt, sie mußte bei guter Qualität gleichermaßen preiswert wie in ausreichender Stückzahl verfügbar sein. Nun könnte man meinen, der VEB Zeiss Ikon sei doch mit seiner Taxona auf diesem Gebiet eigentlich ganz gut aufgestellt gewesen. Doch diese kleine Taxona hatte eine Eigenheit, die sie in Anbetracht der oben geschilderten Martentwicklungen der letzten Jahre problematisch machte: Sie arbeitete nämlich mit einem quadratischen Bildformat von 24x24 mm Größe. Sowohl in Bezug auf die Diarahmung als auch in Hinblick auf die zunehmend automatisierte Laborverarbeitung von Schwarzweißfilmen entpuppten sich derartige Sonderformate nun als ausgesprochen hinderlich. Der Amateur verlangte daher nach einer wohlfeilen Kleinbildkamera, die mit dem mittlerweile zum Standard etablierten Bildformat 24x36 mm arbeitete.

Verschleppte Probleme beim VEB Zeiss Ikon

Doch der große Leitbetrieb des DDR-Kamerabaus hatte auf diesem Feld nichts im Angebot. Im Gegenteil: Der VEB Zeiss Ikon war während der 50er Jahre in eine tiefe Krise geraten. Dabei spielten gleichermaßen externe wie hausgemachte Schwierigkeiten eine Rolle. Bereits der Start der Nackkriegs-Kameraproduktion war durch Konstruktionsmängel an der Spiegel-Contax verhagelt worden, die einen großen Vertrauensverlst auf den Exportmärkten sowie aufwendige Nachbesserungsarbeiten nach sich zogen und den VEB Zeiss Ikon schon Anfang der 50er Jahre in eine bedenkliche finanzielle Lage gebracht hatten. Dazu gesellte sich ein Verzetteln der Zeiss-Ikon-Konstruktionsabteilung in völlig überambitionierten Projekten wie der Pentax und der Pentaplast oder der technischen Sackgasse einer Dresdner Contaflex. Das führte dazu, daß dieser riesige Betrieb mit seinen beinah 3000 Beschäftigen kaum noch auf den internationalen Märkten verkäufliche Produkte im Angebot hatte. Die Verantwortung für diese mißliche Lage muß also zu einem großen Teil der Entwicklungsabteilung des Betriebes zugerechnet werden.


Das ist aber nur eine Hälfte der Erklärung für die damalige Situation des VEB Zeiss Ikon. Während die Forderung nach weltmarktfähigen Produkten durchaus noch öffentilch thematisiert wurde, ist aber offenbar selbst gegenüber Betriebsangehörigen tabuisiert worden, wie im Laufe der 1950er Jahre die Zeiss Ikon AG in Stuttgart auf juristischem Felde die Oberhand über den Dresdner VEB gewinnen konnte. Aus internationaler Sicht war schlicht und ergreifend Stuttgart der tatsächliche Rechtsnachfolger der seit 1926 existierenden Zeiss Ikon AG und die ostdeutschen Enteignungen nichts weiter als Unrecht. Als Folge daraus drohte dem VEB Zeiss Ikon offenbar das Schicksal, all die in der Bundesrepublik angemeldeten Patente für die Neuentwicklungen dieses Betriebes an Stuttgart zu verlieren. Das jedenfalls muß man aus dem Reigen an Umschreibungen von Patentanmeldungen schließen, der in den Jahren zwischen 1956 und 1958 zu verzeichnen war.


Nicht nur daß die Funktion dieses Vorzeigebetriebes als Devisenbeschaffer sukzessive ins Wasser gefallen war; nein angesichts der juristischen Lage war für die DDR-Wirtschaftsfunktionäre auch die weltbekannte Marke "Zeiss Ikon" regelrecht wertlos geworden. Als Reaktion darauf wurde die Bezeichnung "Zeiss Ikon" binnen kurzer Zeit einfach aus dem DDR-Wirtschaftsgefüge getilgt. Eine vergleichbar vehemente Verteidigung der Markenrechte, wie beispielsweise im Falle Carl Zeiss Jenas, sind beim VEB Zeiss Ikon nicht einmal im Ansatz ersichtlich. Das mag auch damit zusammenhängen, daß die Funktionäre ohnehin bereits einen längst überfälligen Konzentrationsprozeß innerhalb der zersplitterten Dresdner Kamerabauindustrie ins Auge gefaßt hatten. Dieser Branche wurde 1959 gewissermaßen zum Prototyp für die umfassende "Kombinatisierung" der DDR-Wirtschaft in der späten Ulbricht-Ära.

Pentona Montage

Pentona-Montage im VEB Kamera- und Kinowerke festgehalten von Höhne und Pohl im Juni 1960 [Deutsche Fotothek Aufn.-Nr.: df_hpm_0004673_002 und df_hpm_0004672_002]

Pentona Montage 1960

Diese Hintergründe sind jedenfalls die Erklärung dafür, weshalb die Pentona zwar von der Entwicklungsabteilung des VEB Zeiss Ikon initiiert und auch noch von diesem Betrieb zur Frühjahrsmesse 1956 auf den Markt gebracht worden ist [Vgl. Bild & Ton, Heft 3/1956, S. 75/76]. Die eigentliche Serienproduktion fand dann aber unter der Ägide des VEB Kamera-Werke Niedersedlitz statt, dem als einzig verbliebenen Kamera-Großbetrieb im Laufe des Jahres 1957 schlichtweg der Stehbildsektor des zerschlagenen VEB Zeiss Ikon angegliedert worden war. Wie weiter unten zu sehen ist, wurde jetzt sogar das KW-Logo auf die Kamera geprägt bzw. auf die Anleitungen gedruckt. Genauso wie bei der Spiegel-Contax erfolgte die Fertigung aber selbstverständlich weiterhin in den Betriebsteilen von Zeiss Ikon, und nicht etwa in Niedersedlitz. Dieser seltsame betriebliche Umbau hat schon viele Autoren (wie zum Beispiel Herrn Kuć) verwirrt und zu falschen Schlüssen getrieben. Dieses mehr als abrupte Ende des VEB Zeiss Ikon ist selbst in der Nachwende-Literatur nur wenig behandelt worden.

Neue technische Lösungswege für eine Massenkamera

Die Pentona ist trotz ihrer einfachen Ausstattung eine bemerkenswerte Kamera. Und zwar gleichsam in geschichtlicher wie auch in technischer Hinsicht. An ihrer Grundkonzeption läßt sich nämlich noch heute ablesen, unter welchem Druck in der ZI-Entwicklungsabteilung im Jahre 1955 offenbar alte Zöpfe abgeschnitten wurden. Zu dieser Pentona sind einige Schutzrechtanmeldungen überliefert, die nicht nur Aufschluß über die neuartigen Konstruktionsansätze dieser Kamera, sondern auch noch etwas nähere Einblicke in den Auflösungsprozeß Zeiss Ikons bieten.

Pentona II Fließbandmontage

Im Gegensatz zur sogenannten Einzelplatzmontage wie noch 1960 bei der Pentona I wurde bei der Pentona II  zur Fließbandmontage übergegangen. Photographiert von Höhne/Pohl im Januar 1965 [Deutsche Fotothek, Datensatz Nr. df_hpm_0011187_011].

Die früheste Gebrauchsmuster-Anmeldung für die Pentona ist die Nummer DBGM 1.726.119 vom 20. Februar 1956, eingereicht durch den VEB Zeiss Ikon. Gegenstand ist der neuartige Grundaufbau der Kamera, bei der eine Metall-Kunststoff-Bauweise zur Anwendung kommen sollte. Kunststoffe wie Bakelit waren zwar vorher schon öfters im Kamerabau angewendet worden, allerdings hauptsächlich bei Modellen der niederen Preisklassen. Dabei hatte es sich durchweg um sogenannte Pressmassen (Duroplaste) gehandelt, die vergleichsweise aufwendig ausgehärtet werden mußten. Sogenannte thermoplastische Kunststoffe, die durch Erhitzen verflüssigt und nach Erkalten wieder fest werden, erlaubten es jedoch, Bauteile in rasender Geschwindigkeit im Spritzgußverfahren herzustellen. Daher wurden sie damals auch Spritzmassen genannt. Mit dieser Verkürzung der Verarbeitungszeit eröffneten sich völlig neue Perspektiven auch im Kamerabau.

DE1726119 Pentona

Doch diese Kunststoffe hatten andere Eigenschaften als die bisher verwendeten Bakelite und Melamine. Statt hart und formstabil, aber auch spröde und zerbrechlich wie diese Duroplaste, waren Thermoplaste vergleichsweise weich, aber auch wesentlich elastischer. Wenn man hohe Präzisionsanforderungen einhalten wollte, konnte man nicht einfach die ganze Kamera aus Thermoplast bauen. Um die Vorteile der einfachen Verarbeitung von thermoplastischen Kunststoffen auch an einer Mittelklassekamera wie der Pentona anwenden zu können, wurde die neue Kamera nun so konzipiert, daß alle für die Präzision und Stabilität wichtigen Bestandteile wie Filmführung, Objektiv, Verschluß, Andruckplatte usw. an einem metallenen Träger befestigt waren, der aber in ein Gehäuse aus Kunststoff gesetzt und von diesem umschlossen wurde.

Pentona

Innerer Träger aus Alu-Druckguß (oben) und äußere Gehäuseschale aus Plastwerkstoff (unten) bei einer Pentona II, die sich vor allem durch ihren Schnellschalthebel vom Vorgängermodell abhebt.

Pentona camera

Bei der Pentona handelte es sich dabei um den Werkstoff Polystyrol [Vgl. Stapf, Helmut: Fotografische Praxis, Einlageblatt Typentafel II, 1957]. Dieser Kunststoff war einerseits vergleichsweise hart und formstabil, verfügte aber gleichzeitig über eine ausreichende Elastizität, die geringe Paßfehler zwischen dem Träger aus Metall und dem Außengehäuse ausglich und daher aufwendige Anpassungsarbeiten unnötig machte. Das alles waren sehr gute Voraussetzungen für eine Großserienfertigung. Probleme mit der Lichtdichtheit dieser eingefärbten Kunststoffmasse, wie sie etwa zur selben Zeit bei der einfachen Boxkamera Knips auftraten, waren offenbar mittlerweile überwunden. Oder sie waren möglicherweise der Grund für die verspätete Serienfertigung der Pentona.

Pentona Montage

Letzte Prüfung des Fokusmaßes einer fertiggestellten Pentona II am Autokollimationsfernrohr. Höhne/Pohl im Januar 1965 [Deutsche Fotothek Aufn.-Nr.: df_hpm_0011181_006 und df_hpm_0011181_008].

Pentona Kollimator

Ein zweites Gebrauchsmuster zur Pentona wurde durch den VEB Zeiss Ikon mit einem Schreiben vom 21. Februar 1956 in der Bundesrepublik angemeldet [DBGM 1.726.122]. Es beschreibt die unkompliziert zu fertigende Bauform des Bildzählwerks dieser Kamera. Beide Gebrauchsmuster wurden in der Folgezeit (teils mehrfach) auf andere Inhaber umgeschrieben.

DE1726119 Pentona

Um so interessanter erscheint vor diesem Hintergrund nun, daß ein drittes Gebrauchsmuster, das als Anmeldedatum den 14. März 1956 hat, nun den Briefkopf der Kamera-Werke Niedersedlitz trägt [DE1.728.285]. Kann man daraus schließen, daß bereits zu diesem Zeitpunkt die Konstruktionsverantwortung für die Pentona an diesen Betrieb übergeben worden war? Der Inhalt jedenfalls schützt die Anbringungsart der vorderen Zierkappe um das Objektiv herum.

DE1728285 Pentona
AT201422 Pentona Blendenrechner

In Bezug auf den neuartigen Blendenrechner für Blitzaufnahmen, den die Pentona aufzuweisen hatte, konnte am 16. Februar 1956 noch in Österreich ein Patent erlangt werden. Es trägt die Nummer AT201.422. Anmelder war der VEB Zeiss Ikon.

Nachdem was uns die oben gezeigten Briefköpfe suggerieren, muß zwischen Februar und März 1956 in Dresden irgendetwas passiert sein, daß der Anmelder der Schutzrechte vom VEB Zeiss Ikon hin zu den Kamerawerken Niedersedlitz wechselt. Dazwischen lag übrigens die Leipziger Frühjahrsmesse vom 26. Februar bis 8. März 1956. Für mich ist das bislang das früheste Anzeichen dafür, daß der man in Dresden nach etwa zehn Jahren der Konfrontation mit Stuttgart damit begann, das Markenzeichen "Zeiss Ikon" aufzugeben.

Pentona Werbung

Eine Werbeanzeige von 1956, die für sich spricht:  Der VEB Zeiss Ikon auf der Suche nach neuen Perspektiven


Unten: Eine weitere Werbung vom November 1956 beteuert, daß die Pentona "jetzt überall zu haben" sei. Mit ihren 106,- Mark gab es nun endlich eine amateurgerecht preiswerte Kleinbildkamera von Zeiss Ikon.

Pentona-Werbung 1956

Modellübersicht

Die auf der zur Leipziger Frühjahrsmesse 1956 erstmals gezeigte Pentona war bereits ab der zweiten Hälfte desselben Jahres lieferbar. Der rasche Bedeutungsgewinn des Kleinbildfilms beim Photoamateur verlangte dringend nach entsprechenden Kameras. Als "die neue, preisgünstige Kleinbildkamera 24 x 36 mm" beworben, bot die Pentona ganz zeitgemäß eine Blitzlicht-Synchronisation, ein automatisches Bildzählwerk, eine Doppel- und Leerbelichtungssperre, einen Steckschuh und den oben bereits erwähnten "Blendenrechner" für Blitzaufnahmen. Als Objektiv wurde standardmäßig das Meyer Trioplan 1:3,5/45 im Priomat 00 Verschluß verbaut. Weitere Objektive waren das Meyer Domiplan 1:2,8/45 und das E. Ludwig  Meritar 1:3,5/45. Mit all diesen Objektiven waren problemlos Farbaufnahmen auf Agfacolor Umkehrfilm möglich. Solche "bunten" Urlaubsdias erfreuten sich damals größter Beliebtheit.


Literatur:

Neues für den Lichtbildner, Bericht über die Leipziger Frühjahrsmesse 1956 , in: Die Fotografie 4/1956, S. 120.

Loose, Erhard  "Die Pentona, eine neue Kleinbildkamera", in: Die Fotografie 9/1956, S. 259

Die Pentona (I)

Detailunterschiede:


Die Optik ist mit dem Gütezeichen "S", dem roten "V" und der Seriennummer versehen. Neben der gezeigten "deutschen" Variante, existieren auch Exemplare, die für den Export hergestellt wurden. Bei diesen ist die Entferungsscala und der "Blendenrechner" in feet beschriftet und das Stativgewinde in 1/4 Zoll ausgeführt. Auf der Rückwand ist rechts (in Aufnahmerichtung) die Betriebsnummer 12/2034 und das Gütezeichen 1 eingeprägt, links befindet sich der Schriftzug " MADE IN GERMANY". Vorn gut zu sehen (im Bild links), der große Ernemann-Turm.


Eine geringe Zahl an Exemplaren der Pentona trägt auch eine Fabrikations-Nummer, als Beispiel sei die Pentona Nr. 251 genannt, die die Fabrikations-Nr. 5070 467 trägt.

Pentona Nr. 20221 Bestell.-Nr. 152 470, Priomat Verschluss mit Trioplan 1:3,5/45 Nr. 175229

Der Prospekt von 1956 ist noch mit VEB Zeiss Ikon Dresden gekennzeichnet. DV: III/9/7  It 2332/56 5

Best. - Nr. 231

6756 Ra  III-9-5  257  15  It 5377/57

15.000 Exemplare ohne Herstellernennung

6014 Ra  III-9-5  357  1

1000 Exemplare ohne Herstellernennung

6524 Ra  III-9-5  1057  16  Ag 10/0826/57

Detailunterschiede:


Die Kamera selbst hat noch alle Merkmale wie das oben gezeigte Exemplar. Alle dazugehörigen Papiere sowie der Karton sind mit dem KW Logo versehen.

Pentona Nr. 39469  Bestell.-Nr. 152.470 Priomat Verschluss mit Trioplan 1:3,5/45 Nr. 1824865

Detailunterschiede:


Die Optik trägt das Gütezeichen "S", es fehlen das rote "V" und die Seriennummer. Der Verschluß ist mit dem Gütezeichen "1" und dem KW-Logo versehen. Während die Kameras mit dem großen Turmsymbol, auf der Rückwand die Betriebs-Nr. 12/2034 rechts tragen, wurde bei den Kameras mit dem KW-Logo, die Betriebs-Nummer 12/2035 auf der linken Seite der Rückwand angebracht. Die Besonderheit, ist hier keineswegs der Seitenwechsel. Das Besondere, ist die Betriebs-Nummer an sich und deren Vorfinden im Zusammenhang mit dem KW-Logo.

Pentona Nr. 75632   Bestell.-Nr. 152.470 Priomat Verschluss mit Trioplan 3,5/45

Detailunterschiede:


Die Optik trägt kein Gütezeichen. Das bei diesem E. Ludwig Meritar 3,5/45 noch vorhandene rote V, lässt die Vermutung zu, daß diese Optik ursprünglich nicht für die Pentona gedacht war. Da auch die für die Pentona hergestellte Sonnenblende, mit einem Aufsteckdurchmesser von 32 mm nicht passt, untermauert diese Vermutung. Der Verschluss trägt das Gütezeichen 1 und den Ernemannturm. Wie das vorherige Gehäuse, trägt auch dieses, das KW Logo und die Betriebs-Nummer 12/2035.

Pentona Nr. 88758, Bestell.-Nr. 152.490, Priomat Verschluß mit Meritar 3,5/45

Die Pentona II

Detailunterschiede:


Die Optik trägt das Gütezeichen 1, der Verschluss das Gütezeichen 1Q und den Ernemannturm. Die Rückwand ist jetzt mit einem kleinem Ernemannturm versehen und trägt nur noch das Gütezeichen 1. Ein weiteres Detail ist, daß das Trioplan jetzt mit feet- und Meterteilung beschriftet ist.

Pentona II Nr. 102607, Bestell.-Nr. 152.070, Priomat Verschluss mit Trioplan 3,5/45

Detailunterschiede:


Das Domiplan 2,8/45 ist mit dem Gütezeichen 1 versehen, der Verschluss trägt nur noch den Schriftzug "PRIOMAT".


Pentona II Nr. 140600, Bestell-Nr. 152.16, Priomat Verschluss mit Domiplan 2,8/45

100 140

Trioplan 3,5/45 mit Priomat 00 Verschluß (811 070) für Pentona II  Meterteilung

100 141

Trioplan 3,5/45 mit Priomat 00 Verschluß (811 071) für Pentona II   feet-Teilung

100 150

Meritar 3,5/45  mit Priomat  00 Verschluß (811 070) für Pentona II   Meterteilung

100 151

Meritar 3,5/45  mit Priomat  00 Verschluß (811 071) für Pentona II   feet-Teilung

100 160

Domiplan 2,8/45 in Priomat 00 Verschluß

100 470

Trioplan 3,5/45 in Priomat 00 (Erz. Nr. 811 010) für Pentona

100 480

Trioplan 3,5/45 in Priomat 00 (Erz. Nr. 821 010) für Pentona

100 490

Meritar 3,5/45 in Priomat 00  für Pentona

152 000

Pentona Tubuskamera 24 x 36  Gehäuse 

206 150

Aufsteck-Sonnenblende 32 mm

212 402

Bereitschaftstasche für Pentona II, Rindsleder glatt

212 403

wie 412 402,  II. Wahl

Yves Strobelt, Marco Kröger


letzte Änderung: 12 Oktober 2022