Exa-Rama


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EXA - RAMA

Exa - Rama panorama camera

Abstract: Panorama photography is not easy. The wide format requires a very thorough composition. Unfortunatelly even very expensive panorama cameras with very expensive lenses work with quite simple viewfinders. My idea was to transfer the wonderful principle of the single lens reflex camera into the field of panarama photography. You can compose the picture on a matte screen and even change lenses. The quite simplistic EXA is a straightforward and manageable construction that delivers a good base for a dependable conversion. And who needs shorter shutter times than a 1/200 sec at panormama shots?


By enlarging the filmtransport to 12 perforation holes it was possible to widen the film gate up to 24x56mm which is the width of the standard 6x6 format. But instead of using medium format lenses this camera is concieved to utilize the full image circle of 24x36mm shift lenses giving very wide horizontal picture angles of more than 80 dregrees with a 35mm or more than 100 degrees with a 24mm shift.

Exarama

Genauso wie bei den Stereokameras dreht sich bei einer Panoramakamera alles um den Bildschritt. Je nachdem also, welche Möglichkeiten bei der Ausweitung des Filmtransportes je Spannvorgang umsetzbar sind, läßt sich gleichsam auch das Bildformat in der Breite vergrößern. Bei dieser Panorama-Exa war es konstruktiv möglich, das Bildformat auf die Abmessungen 24x56 mm auszudehnen und sich dadurch einem Idealfall anzunähern. Ideal deshalb, weil einerseits der Bildkreis üblicher Shiftobjektive in maximaler Form ausgenutzt wird, andererseits weil die Bildbreite derjenigen des Mittelformates 6x6 entspräche. Damit wären beispielsweise Panorama-Diapositive in handelsüblichen Diarahmen des Mittelformates 4,5x6 oder 6x6 unterzubringen und könnten auch mit den dafür vorgesehenen  Bildwerfern projiziert werden. Trotzdem läuft es natürlich nicht auf dasselbe hinaus, wie als würde man das Bildfenster einer 6x6-Spiegelreflexkamera in der Höhe auf 24mm maskieren und Kleinbildfilm verwenden, denn für diese Kameras werden ja wohl kaum Weitwinkelobjektive mit Brennweiten von 35; 28 oder gar 24mm erhältlich sein.

Die Exa is aus mechanischer Sicht ja eine sehr einfach aufgebaute Kamera. Die ganze Schwierigkeit, auf ihrer Basis eine Breitbildkamera zu bauen, liegt darin, alle Teile um 20mm zu verbreitern. Das wird schlichtweg durch Zersägen und Zusammenfügen ZWEIER IDENTISCHER Kameras erreicht. Genau genommen ist das gar nicht wirklich schwierig, sondern nur unheimlich aufwendig. Allenfalls das Schneiden und Schleifen eines hochwertigen Oberflächenspiegels für die neue Kamera war eine wirkliche  Herausforderung.

Exa - Rama Panorama camera
Panorama-Exa

Das Bild oben war ein echter Schnappschuß. Es entstand mit dem auf Springblende umgebauten ukrainischen Shiftobjektiv "Arsat 2,8/35mm", das bei Abblendung auf 1:8 die 61mm Bilddigagonale mit guter Schärfe ausleuchtet. In solchen Fällen machen sich die Vorteile einer Spiegelreflex-Panoramakamera voll bemerkbar: Trotz Schnelligkeit ist eine genaue Bildkomposition auf der Mattscheibe möglich. Motivteile können genau placiert, stürzende Linien kontrolliert vermieden werden, etc. Man muß sich lediglich daran gewöhnen, daß im klassischen Reflexsucher alles seitenverkehrt erscheint. Dabei hat der Lichtschachtsucher aber den Vorteil, daß man von oben in die Kamera hineinschaut, wodurch man unbemerkter photographieren kann und kaum angefeindet wird, wenn Personen mit im Bild erscheinen.

Böse

Zungen

behaupen...

...ich

würde

diese

Panoramakameras

nur

bauen...

...um

den

Berliner

Fernsehturm...

...einmal

in

voller

Höhe...


...aufs

Bild

zu

bekommen.

;-)

Exa Rama Panorama Camera

Marco Kröger


letzte Änderung: 24. März 2020