Exa-Rama

Die Exa is aus mechanischer Sicht ja eine sehr einfach aufgebaute Kamera. Die ganze Schwierigkeit, auf ihrer Basis eine Breitbildkamera zu bauen, liegt darin, alle Teile um 20mm zu verbreitern. Das wird schlichtweg durch Zersägen und Zusammenfügen ZWEIER IDENTISCHER Kameras erreicht. Genau genommen ist das gar nicht wirklich schwierig, sondern nur unheimlich aufwendig. Allenfalls das Schneiden und Schleifen eines hochwertigen Oberflächenspiegels für die neue Kamera war eine wirkliche  Herausforderung.

Exa - Rama Panorama camera
Panorama-Exa

Das Bild oben war ein echter Schnappschuß. Es entstand mit dem auf Springblende umgebauten ukrainischen Shiftobjektiv "Arsat 2,8/35mm", das bei Abblendung auf 1:8 die 61mm Bilddigagonale mit guter Schärfe ausleuchtet. In solchen Fällen machen sich die Vorteile einer Spiegelreflex-Panoramakamera voll bemerkbar: Trotz Schnelligkeit ist eine genaue Bildkomposition auf der Mattscheibe möglich. Motivteile können genau placiert, stürzende Linien kontrolliert vermieden werden, etc. Man muß sich lediglich daran gewöhnen, daß im klassischen Reflexsucher alles seitenverkehrt erscheint. Dabei hat der Lichtschachtsucher aber den Vorteil, daß man von oben in die Kamera hineinschaut, wodurch man unbemerkter photographieren kann und kaum angefeindet wird, wenn Personen mit im Bild erscheinen.

Böse

Zungen

behaupen...

...um

den

Berliner

Fernsehturm...

...aufs

Bild

zu

bekommen.

;-)

...ich

würde

diese

Panoramakameras

nur

bauen...

...einmal

in

voller

Höhe...


Exa Rama Panorama Camera

Marco Kröger


letzte Änderung: 24. März 2020